{"id":5276,"date":"2025-04-15T16:44:06","date_gmt":"2025-04-15T14:44:06","guid":{"rendered":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/?p=5276"},"modified":"2025-04-15T16:45:13","modified_gmt":"2025-04-15T14:45:13","slug":"sister-m-camilis-zysk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/sister-m-camilis-zysk\/","title":{"rendered":"Sister M. Camilis Zysk"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3a88641f wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><figure class=\"alignleft wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"700\" src=\"https:\/\/generalat-hsosf.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/032-Schwester-M.-Camilis-Zysk.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"aspect-ratio:1;width:100%;height:300px;width:300px;object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/generalat-hsosf.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/032-Schwester-M.-Camilis-Zysk.jpg 700w, https:\/\/generalat-hsosf.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/032-Schwester-M.-Camilis-Zysk-600x600.jpg 600w, https:\/\/generalat-hsosf.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/032-Schwester-M.-Camilis-Zysk-300x300.jpg 300w, https:\/\/generalat-hsosf.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/032-Schwester-M.-Camilis-Zysk-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Schwester M. Camilis Zysk<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1939, am 26. August wurde ich\u00a0 in\u00a0 Gladbeck, geboren. Meine Eltern, die Mutter, Helene geb. Hartmann und mein Vater, Anton Zysk, waren gut katholisch. Mein Vater, der Bergmann warm, wurde einige Tage vor meiner Geburt schon einberufen, so dass er mich nicht mehr kennen lernte. Und so wurde ich mitten im Ruhrgebiet gro\u00df. Ich besuchte die Kath Volksschule am Rosenh\u00fcgel. Nach dem 8. Schuljahr wurde ich entlassen. Wir lebten in ganz normalen Verh\u00e4ltnissen, wie sie nach dem Krieg eben waren. Reich waren wir nicht, aber meine Eltern haben uns eine gute gl\u00fcckliche Kindheit geschenkt. In unserem Drei-M\u00e4del\u2013Haus\u00a0 hatten wir alle von einem bestimmten Alter an unser kleinen Aufgaben mit zu erledigen. Da meine Mutter krank war, und ich die \u00c4lteste, fielen mir schon fr\u00fch viele Aufgaben zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei uns gingen oft die Schwestern von der Familienpflege durch die Stra\u00dfe. Schon sehr fr\u00fch, ich kann mich nicht genau erinnern wann, habe ich zu meiner Mutter gesagt, so will ich auch werden. Doch wie das so ist, dieses Hingezogen sein verlor sich sp\u00e4ter bis hin zu dem Tag, der f\u00fcr mich die Entscheidung brachte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der R\u00fcckschau auf mein Leben, fallen mir besonders einige Ereignisse ein, die zwar klein sind, aber f\u00fcr mich weg- und lebensweisend sind. In meinem Elternhaus wurde\u00a0 das Tischgebet immer gut gepflegt und uns Kindern wurde das Beten auch gelehrt. F\u00fcr meine Mutter war die Kriegszeit eine sehr schwierige Zeit, da wir immer mal wieder in eine andere Gegend evakuiert\u00a0 wurden. Aber meine Mutter hielt im Glauben stand und f\u00fchrte auch uns Kinder dorthin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann bekamen wir auf einmal Post aus Amerika und\u00a0 meine Gro\u00dftante, Schwester M. Camilla, geb. Klara Achtermann\u00a0 meldete sich.\u00a0 Sie war Mauritzer Franziskanerinn und schon als Postulantin nach Amerika\u00a0 gekommen. Dadurch entspann sich nun nach dem Krieg ein reger Briefwechsel. Ich durfte dann immer die Briefe schreiben und aus unserem Alltag berichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach meiner Schulentlassung fand ich Arbeit im Horster\u00a0Krankenhaus, zun\u00e4chst an der Pforte und sp\u00e4ter im Labor. Ich begann die Schwestern zu beobachten, ihre Art mit den Menschen und auch mit den Mitarbeitern umzugehen. Etwas wurde in mir wach, was ich nicht zu deuten wusste Da ich jung war, ging ich auch oft mit einigen Arbeitskloleginnen zum Tanz, doch manchmal\u00a0 hatte ich das Gef\u00fchl, da nicht hin zugeh\u00f6ren und die Lust am Tanz verging mir.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An einem Sonntagnachmittag war ich in der Kapelle. Dann kamen die Schwestern und als\u00a0 Ruhe eingekehrt war, gab es ein Klopfzeichen und alle Schwestern erhoben auf einmal die H\u00e4nde zum Gebet. Das war f\u00fcr mich ein ersch\u00fctterndes Erlebnis, das mich sehr lange besch\u00e4ftigte. Einmal sprach ich mit Schwester M. Gilduina dar\u00fcber und sie erkl\u00e4rte mir das. Ich glaube, dass dieses Erlebnis den Ausschlag gegeben hat meinem inneren\u00a0 Anruf zu folgen. 1959 fand ich Aufnahme bei den Mauritzer Franziskanerinnen. Meine erste Profess legt ich 1962 ab und 1967 die ewige Profess.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausbildung zur Krankenschwester fand im Franziskus Hospital\u00a0statt. Nach dem Krankenpflegeexamen fand ich meinen ersten Einsatz in Havixbeck , einem kleinen Krankenhaus auf dem Land. Einige Zeit sp\u00e4ter in Emsdetten im Labor und R\u00f6ntgen Nachdem ich dann\u00a0 9 Jahre in Hasel\u00fcnne meinen Dienst tat, sollte ich eine andere Aufgabe \u00fcbernehmen. \u00dcber die Di\u00f6zese M\u00fcnster machte ich ein Bonn beim Borrom\u00e4usverein eine Ausbildung zur B\u00fcchereiassistentin. In dieser Aufgabe\u00a0 war ich viele Jahre t\u00e4tig\u00a0 und habe vier B\u00fcchereien in den Krankenh\u00e4usern in Emsdetten, Bremen, Wilhelmshaven und Leer eingerichtet. 2002 begann ich ein Fernstudium zur Leiterin von Wort Gottes Feiern an Sonn-und Feiertagen \u00fcber das theologische Institut Trier, welches ich dann 2004 mit Erfolg abschloss. Dankbar war ich meiner Oberin, dass sie mir dieses Studium erlaubte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Wort Gottes-Feiern habe ich f\u00fcr die Gemeinde und im Krankenaus gehalten. Diese Aufgabe habe ich mit viel Herzblut getan. Nun hei\u00dft es Abschied nehmen aus Alters- und Gesundheitsgr\u00fcnden. Ich wei\u00df, dass viele Schwestern, auch in den USA, meinen Weg mit ihrem Gebet begleitet haben. Viele davon sind schon lange heimgeholt zu Gott, aber ich denke noch immer an sie. Ein besonderer Dank gilt aber meinen Eltern, die mir Vorbild und Beispiel waren und uns gelehrt haben was wichtig ist im Leben.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3a88641f wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-bf881693 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline is-style-outline--1\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/generalat-hsosf.de\/ordensgemeinschaft\/berufungsgeschichten\/\">Zur \u00dcbersicht<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sister M. Camilis Zysk from the German Province, born in 1939<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":5278,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_vp_format_video_url":"","_vp_image_focal_point":[],"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-5276","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-vocation-stories"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5276"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5276\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6302,"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5276\/revisions\/6302"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5278"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/generalat-hsosf.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}