
Schwester M. Baldegund
Geboren: 29. August 1934
Eintritt: 1. Februar 1957
Profess: 28. Oktober 1959
Gestorben: 18. August 2026
Gott, der ihr alles im Leben bedeutete, erhörte ihr Gebet, zu ihm kommen zu dürfen: Schwester M. Baldegund, geborene Paula Freude, Krankenschwester vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus.
Mein Gott und mein Alles!“
(Hl. Franziskus von Assisi)
Schwester M. Baldegund stammt aus einer tief religiösen Bauernfamilie in Saerbeck-Westladbergen. Drei ihrer Tanten waren Ordensschwestern, zwei bei den Mauritzer Franziskanerinnen und eine Schönstadtschwester. Sie sagte von sich, dass sie von dem Leben der Tanten tief beeindruckt war. Sie freute sich immer auf die Besuchstage im Kloster und wenn die Tanten zum Heimatbesuch kamen.
Mit 23 Jahren trat Paula Freude selbst bei uns Mauritzer Franziskanerinnen ein und wurde Krankenschwester. Sie leitete die Privatstationen in Recklinghausen-Süd und in Kirchhellen. Von 1980 – 1997 betreute sie die Mitschwestern in der ehemaligen internen Schwesternstation, St. 40. Aus dieser Zeit ist sie vielen Mitschwestern als ruhige, besonnene und fachlich hoch qualifizierte Pflegerin bekannt. Von 1997 – 2012 sorgte sie sich um die sterbenden Menschen im Elisabeth-Hospiz in Datteln. Danach kam sie altersbedingt zurück ins Mutterhaus und setzte sich weiter gerne ein. Sie bot den Mitschwestern kleine Dienste an und übernahm anfangs noch Nachtwachen bei den sterbenden Schwestern. Im Februar dieses Jahres wurde sie dann selbst Bewohnerin des St. Heriburg-Hauses und durfte die Zuwendung der Mitarbeiterinnen und der Schwestern erfahren.
Einige Tage vor ihren Tod erlitt sie einen Herzinfarkt, von dem sie sich nicht mehr erholen konnte. Auf dem Sterbebett hat Schwester M. Baldegund sich ganz ausdrücklich für alles bedankt, was sie in der Ordensgemeinschaft an Gutem bekommen habe, dafür, dass sie vielen Kranken helfen konnte und auch dafür, dass sie 69 Jahre im Kloster leben durfte. Der hl. Franziskus hat ihr Leben geprägt und sein Wort „Mein Gott und mein Alles“ war ihr Lebensmotto. So mit Gott verbunden, hat sie sich auf ihre letzte Reise zu ihm gemacht.
Dankbar nehmen wir Abschied von Schwester M. Baldegund. Im Gebet und in der Feier der Eucharistie, denken wir an sie und bleiben ihr schwesterlich verbunden. Am Freitag, den 21. August 2026, verabschieden wir uns im Auferstehungsamt um 10 Uhr in der Mutterhauskirche von Schwester M. Baldegund und begleiten sie anschließend zu ihrer letzten Ruhestätte auf dem Schwesternfriedhof.
Danach können wir unsere Erinnerungen an sie beim Mittagessen austauschen.
















































