
Schwester M. Norbertis
Geboren: 16. Juli 1931
Eintritt: 9. August 1952
Profess: 3. Mai 1955
Gestorben: 12. Mai 2026
Den großen Festplatz im Himmel durfte unsere Mitschwester nun betreten, um Gott zu preisen und ihm für seine Taten zu danken: Schwester M. Norbertis, geborene Katharina Eggenwirth, Krankenschwester vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus.
Geht durch die Tempeltore mit einem Danklied, betretet den Festplatz mit Lobgesang. Preist ihn, dankt ihm für seine Taten!
(Psalm 100,4)
Schwester M. Norbertis kam von Neuenkirchen bei Wiedenbrück zu den Mauritzer Franziskanerinnen. Nach der Krankenflegeausbildung im St. Franziskus-Hospital in Münster bekam sie ihren Einsatz im St. Bonifatius-Hospital in Leeuwarden in Holland. Dort wurde sie OP- und Anästhesieschwester. Die Fachausbildung absolvierte sie dort in der holländischen Sprache. Diese Sprache und ihre Liebe zu Holland prägten sie bis in ihr hohes Alter.
1975 kam sie zurück nach Deutschland, absolvierte auf dem Arenberg die Ausbildung zur ambulanten Pflege und setzte sich in den Sozialstationen in Dortmund-Aplerbeck und Bösensell ein. Seit 2000 wohnte sie im Schwesternkonvent im Stift Tilbeck, fuhr aber weiter nach Bösensell und übernahm Aufgaben in der Pfarrgemeinde und in der Seniorenbetreuung. 2015 wurde sie dann selbst Seniorin im St. Franziskus-Haus in Nordwalde, wo sie, liebevoll betreut durch die Mitschwestern und die Mitarbeitenden, ihr langes und intensives Leben vollenden durfte.
In Erinnerung bleiben werden uns Schwester M. Norbertis strahlende Augen, ihre große Offenheit für alles, was in der Gemeinschaft, in der Kirche und in der Politik geschah, und ihre Zufriedenheit und besonders der Dank, den sie immer wieder ausdrückte.
Dankbar nehmen wir von Schwester M. Norbertis Abschied. Im Gebet und in der Feier der Eucharistie bleiben wir ihr schwesterlich verbunden.
Am Dienstag, den 19. Mai 2026, feiern wir um 10 Uhr im St. Franziskus-Haus in Nordwalde das Auferstehungsamt für Schwester M. Norbertis und verabschieden uns anschließend von ihr auf dem Gemeindefriedhof, wo sie ihre letzte Ruhestätte finden wird. Beim Kaffee im St. Franziskus-Haus können wir danach unsere Erinnerungen austauschen.
















































