Schwester M. Josefa

Geboren: 1. März 1943
Eintritt: 10. August 1966
Profess: 1. Mai 1969
Gestorben: 13. April 2026

Ihr Namenpatron, der hl. Josef, begleitete unsere Schwester im St. Franziskus-Hospital im Beisein der Mitschwestern und der Angehörigen auf ihren Weg ins himmlische Paradies: Schwester M. Josefa, geborene Josepha Maria Thelink, Krankenschwester vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus.

Heiliger Josef, du Patron der arbeitenden Menschen und der Sterbenden, bitte für uns.

Josepha Theling wurde im Kreis von neun Geschwistern in Schapen im Emsland geboren. Hier wuchs sie auf dem elterlichen Bauernhof auf. Eine ihrer Schwestern wurde Dominikanerin. Josefa zog es mit 23 Jahren zu den Mauritzer Franziskanerinnen. Ihr Ordensname war zuerst Schwester M. Thekleta. Später nahm sie ihren Taufnamen Josefa wieder an.

Der heilige Josef war ihr treuer Begleiter. Er war ihr nahe in der Pflegeausbildung in Stadtlohn und danach in Ramsdorf und Lohne. Seit 1977 setzte Schwester M. Josefa sich als Hausmütterchen ein für die Schwestern in Seppenrade und im Mutterhaus. Sie war eine stille Arbeiterin, wie wir das vom heiligen Josef auch überliefert bekommen haben. Gerne sammelte sie unterschiedliche Texte, die wir an den Feiertagen zur Freude aller vortragen konnten. Leider konnte sie wegen ihrer zunehmenden Schwerhörigkeit oft nicht mehr am Gemeinschaftsleben teilnehmen. Das fiel ihr nicht leicht.

Der gute Kontakt zu ihrer Familie war ihr sehr wichtig. Sie zeigte an deren Leben viel Interesse und begleitete alle mit ihrem Gebet.

Schwester M. Josefa freute sich, dass der neue Bischof von Münster, Heiner Wilmer, aus ihrer Heimat kam, aus Schapen. Seinen Werdegang verfolgte sie mit großem Stolz vom Ordenseintritt bis zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Leider kann sie nicht mehr an seiner Amtseinführung in Münster teilnehmen. Dankbar nehmen wir von Schwester M. Josefa Abschied. Im Gebet und in der Feier der Eucharistie denken wir an sie und bleiben ihr schwesterlich verbunden.

Am Montag, den 20. April 2026 verabschieden wir uns von Schwester M. Josefa im Auferstehungsamt um 14 Uhr in der Mutterhauskirche und begleiten sie anschließend zur letzten Ruhestätte auf dem Schwesternfriedhof. Danach können wir unsere Erinnerungen an sie beim Kaffee im Mutterhaus austauschen.