Schwester M. Margita

Geboren: 28. September 1938 
Eintritt: 21. August 1965 
Profess: 3. Mai 1968 
Gestorben: 12. Oktober 2026



Nach einer kurzen schweren Krankheit gab sie ihr Leben zurück an Christus, der ihre Hoffnung und ihre Zuversicht war. : Schwester M. Margita, geboren Erika Huesmann , Krankenschwester vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus.

Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht, Christus meine Zuversicht. Auf dich vertrau ich und fürcht‘ mich nicht!

(Gotteslob Nr. 365)

 Schwester M. Margita wurde in Grapperhausen bei Neuenkirchen in Oldenburg geboren und wuchs dort mit ihren sechs Geschwistern auf dem elterlichen Bauernhof auf. Die Familie musste den frühen Tod des Vaters verkraften. Dabei half ihnen der tiefe Glaube, der das Leben aller Familienmitglieder prägte. Erika bekam nach der Schulzeit eine Lun-gentuberkulose und später eine hartnäckige Hepatitis, so dass sie als junge Frau viel Zeit in Krankenhäusern und Sanatorien verbringen musste. 

Mit 24 Jahren konnte Erika Huesmann die Krankenpflegeausbildung in Damme absolvie-ren. Dort lernte die die Mauritzer Franziskanerinnen kennen und trat ein Jahr später in den Orden ein. 

Schwester M. Margita war eine gewissenhafte und gute Krankenschwester in der ehema-ligen Schwesternstation, im Rochus-Hospital in Telgte und im Vredener Krankenhaus. Danach absolvierte sie 1986 die Altenpflegeausbildung und betreute die alten Menschen in Ramsdorf und im Matthäusflur des Mutterhauses. Während dieser Zeit lebte sie im Noviziatskonvent und war sehr beliebt bei den jungen Schwestern. 2017 durfte sie als Seniorin nach Kroge in ihre Heimat gehen. Auch dort hat sie sich bis zuletzt für die Schwestern eingesetzt. 

Wir haben Schwester M. Margita kennengelernt als eine bescheidene, freundliche und hilfsbereite Schwester, die ihren Weg unaufgeregt ging. Dabei zeichnete sie ein feiner Humor aus. Sie hat sehr viel gelesen und interessierte sich für kirchliche und politische Themen und nahm gerne an allen Veranstaltungen teil, die ihr angeboten wurden. 

Vor einigen Tagen bekam sie plötzlich einen Gefäßverschluss im Gehirn, der in Olden-burg operiert worden ist. Leider hat sie sich davon nicht mehr erholen können und ist dort auf der Palliativstation gestorben, ohne das Bewusstsein wieder zu erlangen und ohne sich verabschieden zu können. 

Dankbar nehmen wir von Schwester M. Margita Abschied. Im Gebet und in der Feier der Eucharistie denken wir an sie und bleiben ihr schwesterlich verbunden. 

 Wir feiern das Auferstehungsamt für Schwester M. Margita am Montag, den 19. Oktober 2026 um 14.30 Uhr in der Klosterkirche in Kroge. Anschließend begleiten wir sie zu ihrer letzten Ru-hestätte auf dem Kroger Waldfriedhof. 

Danach können wir unsere Erinnerungen austauschen beim gemeinsamen Kaffeetrinken.