Schwester M. Margrith

Geboren: 27. November 1943
Eintritt: 5. Mai 1967
Profess: 28. Oktober 1969
Gestorben: 1. Juli 2026

Nach längerer Krankheit hat Gott unsere Mitschwester an die Hand genommen und zu sich in den Himmel gerufen: Schwester M. Margrith, geborene Gerda van Beeck, Krankenschwester vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus.

Gott hat uns in seine Hand geschrieben, und Gottes Hände sind gute Hände.

(Kardinal Höffner)

Geboren wurde Schwester M. Margrith in Heessen, heute Hamm, und hat ihre hauswirtschaftliche Ausbildung bei den Vorsehungsschwestern gemacht. Mit 24 Jahren trat sie bei uns Mauritzer Franziskanerinnen ein und absolvierte die Kin-derkrankenpflegeausbildung am St. Franziskus-Hospital in Münster. Danach kam sie nach Lichtenvoorde in Holland, um dort in der Kinderstation zu arbeiten.

Zurückgekehrt nach Deutschland, absolvierte sie die Ausbildung für die Gemeindekrankenpflege auf dem Arenberg bei Koblenz und arbeitete in der ambulanten Krankenpflege in Friesoythe. In Borghorst und Dorsten übernahm sie später hauswirtschaftliche Tätigkeiten und die Betreuung der Wohnheime.

Besonders gut in Erinnerung geblieben ist allen ihr Orgel- und Harmoniumspiel, mit dem sie die Gottesdienste begleitete. Nach Auflösung des Konventes in Dorsten wurde sie Altenheimbewohnerin, zuerst im St. Heriburg-Haus in Münster; später zog sie wegen des Umbaus ins St. Franziskus-Haus nach Nordwalde.

Schwester M. Margrith gab ihr Leben am späten Abend vor dem 182. Gründungstag der Ordensgemeinschaft zurück an Gott. Sie war die 7228. Schwester der deutschen Franziskanerinnen und hat am Ordensgründungstag vor 51 Jahren ihre ewige Profess abgelegt. Im Himmel feiert sie nun dieses Fest mit den Mitschwestern, die ihr vorausgegangen sind.

Dankbar nehmen wir von Schwester M. Margrith Abschied. Im Gebet und in der Feier der Eucharistie bleiben wir ihr geschwisterlich verbunden.

Am Dienstag, den 7. Juli 2026, feiern wir um 10 Uhr im St. Franziskus-Haus in Nordwalde das Auferstehungsamt für Schwester M. Margrith und verabschieden uns anschließend von ihr auf dem Gemeindefriedhof, wo sie ihre letzte Ruhestätte finden wird. Beim Kaffee im St. Franziskus-Haus können wir danach unsere Erinnerungen austauschen.