Schwester M. Verissima

Geboren: 3. August 1931
Eintritt: 7. April 1953
Profess:  28. Oktober 1955
Gestorben: 11. September 2026

In die guten Hände Gottes, in dessen Dienst sie ihr Leben vor 73 Jahren gestellt hatte, gab unsere Mitschwester, Schwester Verissima, geboren Klara Schwöppe, Krankenschwester vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus, ihr Leben zurück.

In Deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist.
Du hast mich erlöst, Herr, Du treuer Gott.

(Psalm 31,6)

Wohlbehütet wuchs Klara Schwöppe mit ihren zehn Geschwistern in Laer bei Osnabrück auf. Der Zusammenhalt in der großen Familie hat sie durch ihr ganzes Leben getragen.   

Die Franziskanerinnen lernte sie im damaligen Krankenhaus in Laer kennen. Dort wuchs ihr Wunsch, selbst Krankenschwester und Ordensschwester zu werden. Mit zweiundzwanzig Jahren trat sie bei den Mauritzer Franziskanerinnen ein und erhielt den Namen Schwester M. Verissima.  

Von 1967 – 1977 leitete sie eine internistische Station im Krankenhaus in Kirchhellen. Danach wurde sie bis 1999 Oberin in Ascheberg, Haltern, Kamp-Lintfort und Oberhausen Osterfeld. Durch ihre ruhige und zuwendende Art prägte sie die Konvente und die Mitarbeitenden in den Einrichtungen. Danach kam sie zurück ins Mutterhaus und übernahm zehn Jahre lang pastorale Dienste im Haus Maria Trost. Dann durfte sie sich zurückziehen und wurde Seniorin zuerst im Mutterhaus und im St. Heriburg-Haus, wo sie sich nun vertrauensvoll aufgemacht hat zu Gott, begleitet durch die Mitschwestern, die an ihrem Bett gewacht und gebetet haben.   

Auch ihre Angehörigen haben sie immer wieder besucht und sie begleitet. Dafür warSchwester M. Verissima ihnen dankbar. Eine besondere Beziehung hatte sie zu ihrem Neffen Theo Paul, dem ehemaligen Generalvikar des Bistums Osnabrück. 

Dankbar nehmen wir von Schwester M. Verissima Abschied. Im Gebet und in der Feier der Eucharistie denken wir an sie und bleiben ihr schwesterlich verbunden.