
Schwester M. Casildis
Geboren: 3. Februar 1933
Eintritt: 4. März 1967
Profess: 28. Oktober 1969
Gestorben: 21. April 2026
Am 21. April 2026, in 93 Lebensjahr, ist im Herrn entschlafen unsere liebe Schwester M. Casildis, geborene Marta Kokot, Krankenschwester vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus.
Kommt mit Dank durch seine Tore, mit Lobgesang in seine Höfe!
(Psalm 100, 4)
Dankt ihm, preist seinen Namen.
Schwester M. Casildis wurde am 3. Februar 1933 in Chróścice bei Oppeln geboren. Sie trat am 4. März 1967 in unserer Kongregation ein. Ihre erste Profess legte sie am 28. Oktober 1969 ab.
Schwester M. Casildis begann ihren Dienst in unserer Kongregation bereits während ihres Postulats im Kinderheim in Rückers (Grafschaft Glatz). Nach der ersten Profess war sie meistens als Köchin engagiert, und gleichzeitig besuchte sie Kochschule in Breslau, wo sie im Jahre 1975 das Diplom einer Meisterköchin erwarb. Seitdem wurde das Kochen zu ihrer Leidenschaft und zu einem Mittel, um denen Liebe zu bringen, zu denen sie gesandt wurde. Das Schwesternkonvent In Glatz-Scheibe war ihr letzter Einsatzort. Hier kochte sie und bereitete den Schwestern Mahlzeiten zu, solange es ihr Gesundheitszustand dies zuließ.
Aus diesen Jahren ihres treuen Dienstes für Gott erinnern wir uns an Schwester M. Casildis als eine fürsorgliche und den Menschen, denen sie diente, sehr zugewandte Person. Sie scherzte gern und erzählte verschiedene Geschichten aus ihrem Leben, die unsere Schwesternversammlungen oft verschönerten. Oft erzählte sie auch von ihrer Familie, zu der sie einen guten Kontakt hatte und die sie mit ihrer Liebe, ihrer Anwesenheit und ihren Gebeten unterstützte.
Schwester M. Casildis war eine große Verehrerin des heiligen Antonius und der heiligen Marta, ihrer Namenspatronin, deren Haltung des Dienens sie als Köchin umsetzte. So verband sie in ihrem Leben die Haltung der Marta und Maria aus dem Evangelium, indem sie ihre Arbeit und ihre Gebete Gott darbrachte.
Im Jahr 2024 zog sie in das Kloster der Schwestern in Groß Döbern, wo die Schwestern der Gemeinschaft sie liebevoll umsorgten. Sie trennte sich nie von ihrem Rosenkranz, denn wie sie selbst sagte, „er sei er meine Waffe“. Nach den Mühen des irdischen Lebens wurde sie bei ihrem Namen gerufen und ging, um dem Herrn zu begegnen. Wir vertrauen darauf, dass sie sich an seiner Nähe erfreut.
Die Trauerfeier für Schwester M. Casildis findet am Montag, dem 27. April 2026, um 11 Uhr in der St.-Rochus-Kirche in Dobrzeń Wielki statt. Der Rosenkranz wird um 10.30 Uhr gebetet.