Schwester M. Isfrieda

Geboren: 19. Juni 1930
Eintritt: 27. Januar 1951
Profess: 28. Oktober 1953
Gestorben: 20. Februar 2026

Nach einem langen und erfüllten Leben rief der gute und barmherzige Gott unsere Mitschwester zu sich, Schwester M. Isfrieda, geborene Frieda Keuter, Krankenschwester vom Regulierten Dritten Orden des hl. Franziskus.

„Nun lässt Du Herr, deine Dienerin in Frieden scheiden, denn meine Augen haben das Heil gesehen.“

(Aus dem Abendgebet der Kirche)

Das Johannesevangelium berichtet: „Als es Morgen wurde, stand Jesus am Ufer.“ Da hat er auch unsere Mitschwester im St. Franziskus-Haus empfangen und mit zu sich in den Himmel genommen. Seit 2014 lebte sie als Seniorin in Nordwalde. Still ging sie ihren Weg, auch wenn das Atmen zunehmend schwerer und der Weg beschwerlicher wurde. Bis vor einer Woche konnte sie noch in die Kapelle gehen und an den Mahlzeiten im Refektorium teilnehmen.

Schwester M. Isfrieda kam aus Lingen in die Ordensgemeinschaft, wurde Krankenschwester und hat sich in Friesoythe, Bottrop und Hückeswagen in der Pflege eingesetzt. Danach sah man sie an der Pforte in Gelsenkirchen-Horst, in Damme und Vreden, wo sie die Gäste und Besucher empfing. In Wilhelmshaven versorgte sie die Bücherei und übernahm den Dienst in der Klausur, bis der Konvent aufgelöst werden musste.

Wir haben Schwester M. Isfrieda als bescheidene, liebenswerte und unaufgeregte Mitschwester erlebt, die treu ihren Weg als große Beterin ging. Bis zuletzt hatte sie eine gute Verbindung zu ihrer Familie, die in ihren Gedanken immer präsent war. Dankbar nehmen wir von Schwester M. Isfrieda Abschied. Im Gebet und in der Feier der Eucharistie bleiben wir ihr schwesterlich verbunden.