
Erste internationale Archivkonferenz
Münster, 12.06.26. „Heute das Gestern für Morgen bewahren“: So lautet das Motto der ersten Internationalen Archivkonferenz der Mauritzer Franziskanerinnen, die auf Einladung der Generalleitung der internationalen Kongregation vom 15. – 19. Juni 2026 in Münster stattfindet.
Zu den rund 50 Teilnehmenden gehören die Oberinnen und Leitungen der Archive im Generalat und in den Standorten in Deutschland, Polen, USA, Japan und Indien. Heute wurden bereits die Delegationen aus Polen und Japan herzlich im Mutterhaus in Münster begrüßt; die Teilnehmenden aus USA und Indien werden morgen erwartet.





„Die Bewahrung unseres historischen Erbes ist weit mehr als eine rein administrative Aufgabe: Sie ist ein Dienst am Gedächtnis unserer Gemeinschaft und der Geschichte des jeweiligen Landes sowie ein Zeugnis unseres Wirkens in der Welt“, erläutert Generalökonomin Schwester M. Beata Kapitza, die für das Generalatsarchiv verantwortlich ist und die Tagung leitet. „Um diesen Auftrag zeitgemäß und fachgerecht zu erfüllen, möchten wir uns im Rahmen der internationalen Konferenz über aktuelle Standards, Herausforderungen und Best-Practice-Beispiele austauschen.“ Neben Berichten aus den verschiedenen Ordensarchiven stehen auch Vorträge von externen Fachleuten auf dem Programm sowie eine Besichtigung des Archivs im Kloster Gerleve.
„Die Dokumentation unserer internationalen Kongregation und die Aufarbeitung unserer Geschichte zeigen eindrucksvoll, wie Archivarbeit Brücken bauen kann“, erläutert Generaloberin Schwester M. Margarete Ulager. „Wir freuen uns sehr darauf, uns mit unseren Gästen aus aller Welt zu diesem wichtigen Thema auszutauschen.“
Die internationale Konferenz wurde bereits seit mehreren Monaten von den Schwestern und dem Team des Generalats vorbereitet. Inzwischen ist auch der Konferenzsaal für die Tagung ausgestattet – inklusive der Dolmetscherkabinen. Alle Redebeiträge werden in Deutsch, Englisch, Polnisch und Japanisch zu hören sein.



